20.12.2016
Abel Tasman. Du blau-weiß-grünes Paradies!
Da gibt es nicht viel zu schreiben, viel mehr zu staunen. Unser Campingplatz liegt mittendrin. Die Orte dorthin hatten so klangvolle Namen wie „Takaka“ und „Tata“. Marco findet das urkomisch. Die Sonne. Die Hitze.
Neben Traumstränden und wunderschönen Wäldern und einem noch viel schönerem Meer gibt es hier vor allem eines: Kewas! Ohhh, wie wir die Laufvögel lieben! Wir haben keine Ahnung, dass sie so heißen (das erfahren wir erst Tage später) aber sie sind der Knaller!
Musste dir so vorstellen: Kommt so en wadenbeißergroßes Huhnvogelvieh an. Tap tap tap. Guckt sich um. Tap. Schaut dich an. Tap tap. Nimmt deine Bratpfanne mit lecker Essen ins Visier. Siehste richtig, wie die kleinen Rädchen im Hirn rotieren. Tap. Ta… und dann kommt aus dem Gebüsch ein anderer und es gibt nen Kreischer und beide rasen wie bescheuert über den jaaanzen Platz. Aber mit nem affenzahn, biste bescheuert!
So geht das den janzen Abend. Herrlich.
Und dann steht deine Pfanne leer im Gras und wieder tappelt es. Und tap tap tap, schaut dich dieser Kewa groß an, macht einen Bogen unter dem Auto durch und tap-taped von der anderen Seite an die Pfanne. Kling. Kling kling pickt der Schnabel erst in die Reste und dann klong klong, versucht der Vogel die Pfanne mit sich in den Wald zu ziehen. Und dann kommt wieder ein anderer Kewa und sie jagen sich wieder laut kreischend quer über den Platz. Wir lieben sie. Sind fast noch besser als Möwen (oh zu Möwen gibt es bald ein Special!).
21.12.2016
Noch mehr Abel Tasman. Und Sonne.
Und Robben.
Jaaa, Robben! Keine holländischen, sondern echte neuseeländische Robben.
Was gibt es wichtiges über diese Geschöpfe Gottes zu wissen?
-sie sind gut getarnt
-sie liegen den ganzen Tag faul in der Sonne
-sie stinken
Joa. So ist das.
Aber echt saucoooool! smile smile smile smile

Den Abend verbringen wir in Collingwood. Es gibt eine Dusche, die Klos sind sauber und wir treffen in der Küche (!!) zwei deutsch-französische Belgierinnen, die wir nicht zum letzten Mal gesehen haben werden.
22.12.2016
Unser Tag führt uns zum Farewell Split und zu noch mehr Robben und Seelöwen. Sie tun, was Robben und Seelöwen so tun: Faul in der Sonne liegen.
Außerdem sehen wir eine besondere Quallenart, die sich mithilfe ihres blauen Segels über die Ozeane treiben lässt. Seeehr cool!
Und Schafe.
Und Kühe.
Und Pferde, die höflich an unserem Auto warten und interessiert Julia dabei beobachten, wie sie ihre Chipstüte öffnen will. Julia lässt es dann doch lieber. Chips teilt sie ungern.
In sintflutartigen Regenfällen geht es über den Taka Mountain nach Motueka.
23.12.2016
Unsere Weihnachtsvorbereitung: Wir machen nichts.
Nichtstun in Motueka. Außer Schnitzel essen. Aber sonst ganz ehrlich garnichts.
Also sehen wir etwa so aus:
