12.12.2016
Julia ist krank. Der perfekte Zeitpunkt. Aber wer will schon das Tongarirocrossing machen? Bilder dazu könnt ihr euch also auf Google anschauen. Für alle, die dafür zu faul sind, hier eine grobe Zusammenfassung des Weges: Steppe, Steppe, bergauf, Berg, bergauf, Vulkan, „Woooow“, Foto, Foto, bergab, bergauf, Blue Lake, Foto, Foto, bergab, Emerald Lakes (holy-moly), Foto, Foto, bergauf, bergab. Ende -So zumindest die Erzählungen.
Rund um Rotorua gibt es unglaublich viele heiße Quellen, die können wir uns nicht entgehen lassen und springen in den Kerosene Creek. Bei 40°C Wassertemperatur kann das als angenehm bezeichnet werden.
Anschließend fahren wir nach Taupo, um dort am See zu schlafen. Bei dem Versuch zu kochen, merken wir schon den nahenden Sturm, der immer wieder den Kampf mit der Flamme unseres Gaskochers gewinnt. Trotz Abschirmungen. Wir entscheiden uns vom See weg und hin zu Ried’s Farm zu fahren. Unter Campervan-Backpackern ein sehr bekannter Campingplatz.
13.12.2016
Julia ist jetzt so richtig krank, weshalb sich unsere Optionen drastisch reduzieren:
Kein Crossing, Bungeespringen, Fallschirmspringen, Wildwasserrafting, Mountainbiken, etc., wobei bei den meisten Aktivitäten unser Geldbeutel sowieso eine latente Abneigung zeigt. Also sieht unser Tag so aus:
-Wasserfall bei Taupo anschauen. So blue! Much wow!
-Kurzer Spaziergang. So warm! Much naaaahh!..
-Heiße Quellen von Taupo.So hot! Much aaaaah!
14.12.2016
Ai gugg mal da, en Gaisiiiir!
Wir sind im „Wai o tapu Geysir Wonderland“ und blicken höchst angespannt auf den Lady Knox Geysir. Jeden Tag bricht er pünktlich um 10:17 Uhr aus. Ein Phänomen, das wir uns nur schwerlich erklären können, bis der nette Ich-erzähle-euch-eine-Geschichte-in-einer-Art-Englisch-Parkführer-Maori kommt und tut, was so ein Mensch eben tut. Er erzählt eine Geschichte über die Maori und die Einwanderer, die Götter, den Park, die Kämpfe und den Geysir. Dann nimmt er einen Beutel mit Seife und wirft ihn in den Geysir und tataaa!- er bricht aus. Um 10:17 Uhr. Rätsel gelöst.
Wir machen fleißig Bilder. Vom Geysir, von den Asiaten, von anderen Touristen, nochmal vom Geysir- die meiste Zeit mit Kameras die uns von entsprechenden Personen in die Hand gedrückt werden.
Der restliche Park bereichert uns mit Kratern mit tollen Namen, lavastromartigen Formationen, Rauch und Schwefelgestank. Manchmal fragen wir uns warum so ein Aufstand um ein rauchendes Loch gemacht wird, manchmal sehen wir den Grund dafür.
Da wir morgen Abend in Wellington sein müssen entschließen wir uns noch etwas Strecke zu machen und nach diversen Umwegen in einem Nationalpark, mitten im Wald an einem Hügel 10km abseits jeder befestigten Straße auf einem Campground. der in Wahrheit eine kleinen Lichtung ist, zu schlafen.
Ich fühl mich als wär ich dabei, jetzt wo endlich einFoto von Honky zu sehen war! Die Fotos sind traumhaft und eure Berichte sehr amüsant zu lesen. Vielleicht in manchen Situationen vor allem für Außenstehende, aber der Humor ist euch auf jeden Fall mal nicht abhanden gekommen und ich gehe davon aus, dass ihr den Großteil eurer Zeit sehr genießt. Weiter so, ich freu mich auf neue Berichte, hab euch mittlerweile abonniert damit mir ja nichts entgeht! Bussis aus dem schneelosen Innsbruck!
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