06.12.2016-08.12.2016
Gooooood Morning, Vietnam! Äh, China!
Total egal, dich versteht hier eh keiner. Willkommen in Changsha, dem großartigsten Ort, den man sich zum Umsteigen hat aussuchen können. Keiner versteht Englisch, keiner weiß, was Sache ist, keiner akzeptiert Kreditkarten. So muss das sein.
Ich verbringe hier 6 Stunden. Diese 6 Stunden zeigen mir: China und Deutschland sind zurecht enge Partner. Bürokratie und Ordnung werden großgeschrieben, und wenn einer daherkommt und die Landessprache nicht spricht, dann ist das gar kein Problem: Es wird natürlich gerne alles nochmal laut und langsam für ihn wiederholt. So steht also eine freundlich lächelnde Sicherheitsangestellte vor mir und -meinen ahnungslosen Gesichtsausdruck richtig deutend- wiederholt ganz ruhig die Anweisungen. In klarstem chinesisch. Jetzt habe auch ich es endlich verstanden.
Ich bedanke mich höflich auf deutsch, gehe weiter und freue mich auf meinen Flug nach Shenzhen, während ich etwas trinke, wovon hier behauptet wird, es sei Fanta.
3 Fantas, 8 Colas, 6 mal Flugzeugessen, 2 Gläser Tomatensaft, unzählige Toilettengänge, 17 Stunden und 2 Flüge später komme ich in Sydney an. Das liegt in Australien. Da ist jetzt Sommer. 10 Minuten später habe ich einen Sonnenbrand. Selig lächelnd mach ich mich auf dem Weg zum Hostel.