Berry erklärt die Welt. Part 325: Das Reisegefährt

09.12.2016

Frage: Wie kommt man in Neuseeland ordentlich voran, kann schlafen, ist unabhängig und vorm Wetter geschützt?
Antwort: Mit einem Auto.
Das machen wir jetzt größer, um innen mehr Platz zu haben und wir haben einen Campervan.
Wer viel Geld hat, der macht daraus auch noch ein Wohnmobil, wer weniger Geld hat schmeißt einen Gaskocher und eine Matratze rein und behauptet, dass das mindestens genauso gut sei.
Wir entscheiden uns für diese Variante und nach einigen hitzigen Diskussionen mit dem Geldbeutel fällt unsere Wahl auf einen Toyota Estima. Richtig individuell. Einen zweiten dieser Art gibt es in Neuseeland nicht. Also einen zweiten mit genau diesem Beulenmuster. Customized nennt man das heutzutage. Ein schönes Beulenmuster muss sein, das gehört einfach dazu. Je schöner und umfangreicher das Beulenmuster, desto cooler das Ansehen des Besitzers. Millionärskinder, die mit einem nagelneuen Toyota Geländewagen vorfahren sind direkt unten durch. Doch mit einem schönen Beulenmuster, einer quietschenden Tür, Dreck an der Seite und lässigen Klappergeräuschen bist du der King an jedem kostenlosen Campingplatz.

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